08/11/2017

Pädagogische Mitteilung

Was rohe Eier mit der Schauspielerei zu tun haben

7. KinderKinoFest ein voller Erfolg

Es war wieder toll! Mehr als 140 Kinder waren beim diesjährigen KinderKinoFest dabei. Sie alle sind in der Kiste verschwunden, haben Geräusche zum Film gemacht und von Oliver Ewy gelernt, wie ein Schauspieler arbeitet

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Mal hinter die Kulissen schauen und verstehen, wie Filme gemacht werden- darum geht es beim KinderKinoFest. In diesem Jahr gab es wieder einen tollen Kinofilm und Workshops zum  Mitmachen und Ausprobieren.

Wie kommen die Geräusche in den Film?

Mit ein paar Tricks lassen sich Geräusche zaubern, sich ganz authentisch anhören: Zwei  Bretter aufeinander schlagen ergibt einen Pistolenschuss, getrocknete Erbsen das Geräusch von Hagel, 2 Scheren das Ticken einer Uhr, Speisestärke das Geräusch von Schritten im Schnee, mit einem Stück Stoff lässt sich ein Herzschlag imitieren. Natürlich legten die Kinder selbst Hand an und nahmen alles am Mikro auf. Sie staunten nicht schlecht, als die Aufnahmen wieder abgespielt wurden. Das klang ja wirklich echt!

Der Kistentrick: wie passen 20 Kinder in eine Kiste?

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In diesem Workshop ging es darum, mit welchen Tricks die Profis arbeiten. Eine ganze Gruppe Kinder verschwand in einer recht kleine Kiste. Wie das geht? Das wird hier nicht verraten – nur so viel: mit Zauberei hat es nichts zu tun, sondern nur mit der Kamera. Wer es genauer wissen will, muss die Kinder fragen, die dabei waren! Die Filme sind alle in einer Dropbox abgelegt und können noch einmal angeschaut werden (siehe Links).

Wie arbeitet ein Schaupieler?

Mit Oliver Ewy hatte das Medienzentrum in diesem Jahr einen Schauspieler zum KinderKinoFest eingeladen, der auch in den gezeigten Film „Die schwarzen Brüder“ mitgespielt hat. Er erzählte den Kindern, was ein Schauspieler so für seine Arbeit braucht (Konzentration, Körperspannung, mentale Vorbereitung, Stimme, Text) und übte mit ihnen die Grundzüge ein. Zur Konzentration wurden zuerst Gummibärchen in der Runde hin- und hergeworfen. Anschließend ging es schließlich ums Ganze: statt Gummibärchen kamen rohe Eier zum Einsatz, die natürlich alle irgendwann unter schallenden Gelächter der Kinder auf dem Boden landeten….

Das Gespräch zum Film „Die schwarzen Brüder“

Oliver Ewy erzählte auch von den Dreharbeiten, zeigte Fotos vom Filmset und beantwortet viele, viele Fragen. Wie er sich so viel Text merken kann, wie es sich anfühlt, sich selbst auf der Leinwand zu sehen, wie ein Drehbuch aussieht. Und natürlich wollten viele Kinder Details zum gezeigten Film wissen: Wie seid ihr in die Kamine geklettert? Habt ihr echt in Mailand gedreht? Wie hat ihr das gemacht, dass du Blut gehustet hast? Wie lange habt ihr an dem Film gearbeitet? Bis du „echt“ begraben worden?

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Es waren drei spannende Tage in den Kinos Corso in St. Vith, Scala in Büllingen und Cinema in Eupen! Ein paar Eindrücke findet ihr in der Fotogalerie. Und wer die Geschichte der „schwarzen Brüder“ noch einmal nachlesen möchte oder den Film noch einmal schauen will: Buch und DVD sind im Medienzentrum auszuleihen.

7. KinderKinoFest Büllingen
7. KinderKinoFest Eupen
7. KinderKinoFest in St. Vith