25.09.2018

Diskussionsabend am Dienstag, 30.Oktober um 19 Uhr in Eupen

Fokus: Verschwörung

Chemtrails, Reichsbürger, Impfen als Gefahr, die Liste der Verschwörungstheorien ist lang und verbreitet sich rasend schnell. Wie erkennt man die Theorien, was macht ihre Faszination aus und was kann man dagegen tun ? Diskutieren Sie mit!

Referent Jan Rathje. Fotograf: Anna Gold

Verschwörungstheorien spielen eine zunehmend größere Rolle im politischen und alltäglichen Leben in Europa aber auch in Ostbelgien.

Oft werden Verschwörungen, wie "Angela Merkel ist in Wirklichkeit ein Alien" nur belächelt, aber sie können auch zu Extremismus führen, Spannung und dauerhaften Schaden erzeugen.

Verschwörungstheorien schaden zunehmend dem Vertrauen in die Demokratie.

In Zeiten des Internet verbreiten sich diese Theorien rasant schnell und sind oft schwer erkennbar. Welchen Einfluss haben diese Theorien auf die Politik, auf das tägliche Leben, was macht ihre Faszination aus und was kann man gegen sie tun ?

Diskutieren Sie mit :

  • Prof. Dr. Michael Butter: Professor an der Uni Tübingen für Amerikanistik. Vize-Vorsitzender der EU COST Action “Comparative Analysis of Conspiracy Theories.”
  • Dr. Sebastian Bartoschek : Diplom-Psychologe und Journalist. Seine Doktorarbeit schrieb er zum Thema "Bekanntheit von und Zustimmung zu Verschwörungstheorie"
  • Jan Rathje: Politikwissenschaftler. Seit 2015 koordiniert er das Projekt „No World Order. Handeln gegen Verschwörungsideologien“.

Praktische Infos

  • Wann? Am 30. Oktober 2018 um 19 Uhr
  • Wo? Im Europasaal des Ministeriums der Deutschsprachigen Gemeinschaft (Gospertstraße 1, 4700 Eupen)

Um Anmeldung wird gebeten bis zum 26. Oktober.

Bei Fragen steht Ihnen Frau Elena Schommers zur Verfügung.

Hintergrund

Im Mai 2015 initiierte die Regierung der Deutschsprachigen Gemeinschaft die Konferenzreihe „Fokus“ mit dem Ziel, national-politische, europäische und globale Themen öffentlichen Interesses im Rahmen einer Podiumsdiskussion zu beleuchten und deren Einfluss auf Ostbelgien zu verdeutlichen.

Gäste vergangener Auflagen der Reihe „Fokus“ waren etwa Innenminister Jan Jambon, WDR-Moderatorin und Buchautorin Asli Sevindim, EIB-Präsident Dr. rer. pol. Werner Hoyer oder Extremismusexperte Ahmad Mansour.

Anmeldung Fokusveranstaltung
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